Deutsch

Herzlich Willkommen im Stedelijk Museum Alkmaar


spaanse_soldaat.jpg


Herzlich Willkommen im Stedelijk Museum Alkmaar, dem Ort um die Geschichte der Stadt und der Umgebung kennen zu lernen. Das Museum hat vier Abteilungen: zwei Säle befassen sich mit „De Gouden Eeuw van Alkmaar" (Dem Goldenen Jahrhundert von Alkmaar), dem 16. und 17. Jahrhundert, und ein Saal befasst sich mit „De Moderne Tijd" (Der Modernen Zeit), dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Säle sind nach Themen eingeteilt. Es gibt einen separaten Raum für die temporäre Ausstellung.

From 16 oktober till 6 march 2011: Sesame Street exhibition (Dutch).

Zuerst Alkmaar sehen
Im Filmsaal direkt hinter dem Eingang können Sie sich ein spielerisches audiovisuelles Programm ansehen. In etwa zehn Minuten gibt Ihnen der Posaunenbläser einen Eindruck von der Stadtgeschichte. Auch werden Sie bereits mit dem Museum bekannt gemacht.

Erdgeschoss und Souterrain
De Gouden Eeuw van Alkmaar (Das Goldene Jahrhundert von Alkmaar)
Die Blütezeit von Alkmaar begann bereits im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen viele Gemälde und Gegenstände. Auch Monumente in der Stadt, wie die Waage und das Rathaus erinnern an diese Wohlstandsperiode. Diese Gebäude werden Sie im Museum, in Miniatur, wiederfinden. Sie stehen am Anfang jedes neuen Themas und begleiten Sie auf Ihrem Weg durch das „Goldene Jahrhundert" von Alkmaar.

Erdgeschoss
Die Alkmaarer und ihre Stadt
In diesem imposanten Raum begegnen Sie reichen Familien, der Schützengesellschaft und den „normalen Bürgern" aus dem Alkmaar des 16. und 17. Jahrhunderts. Sie bekommen einen Eindruck ihrer Regierung und der Sicherheit und Verteidigung der Stadt. Von der hohen Stadtmauer aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf die aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gemälde der Belagerung der Stadt durch die Spanier. Wenn Sie den Knopf der kleinen Posaunen drücken, können Sie auch hören, was die Bürger mitunter erlebten. Unten in der Wand ist ein Videoprogramm über diese Belagerung zu sehen. Im Seitensaal hängt an einer prominenten Stelle „Das Interieur der Großen Kirche" von Pieter Jansz Saenredam. Hier stehen Religion und Armensorge im Mittelpunkt. Im niedrigeren Teil werfen Sie einen kurzen Blick auf die Leute zu Hause. Unter der Treppe können Sie sich hinsetzen und sich ein Programm über das tägliche Leben von Kindern ansehen.

schutters.jpg

Souterrain
Die Alkmaarer und ihre Umgebung
Dieser Saal erzählt die Geschichte des Lebens auf der Straße, auf Märkten und Plätzen, und des Handels und Gewerbes. Und die des Wassers, ein Freund, aber auch ein gefürchteter Feind. Die runde Wand gibt einen beeindruckenden Blick auf die Stadt. Die Modelle machen das Bild vollständig. Links ist zu sehen, wie Alkmaar von Seen umringt war, mit einer offenen Verbindung zur Zuiderzee (jetzt: IJsselmeer). Wie Seen zu Polderland wurden, können Sie selbst erfahren, indem Sie an der Kurbel drehen. Das Modell auf der rechten Seite gibt einen Eindruck von der Lebendigkeit von Alkmaar um 1650. Sie sehen das Gebäude der Waage mit dem Käsemarkt. Rundherum liegen das Luttik Oudorp, der Verdronkenoord, die Bierkade und ein kleiner Teil des Voormeers. Auch die Maler profitierten von der Blütezeit der Stadt. Sie führten Arbeiten in Auftrag von Bürgern und Institutionen aus und waren in einer Gilde vereint. An der grünen Wand hängen Gemälde von Mitgliedern der „Alkmaarse Lucasgilde".


Erster Stock
De Moderne Tijd (Die Moderne Zeit)
Wie ging es weiter mit Alkmaar? In der langen Vitrine mit den Fahnen führen Stadtbilder aus 1916 Alkmaar in „De Moderne Tijd" (Die Moderne Zeit) ein. Die anderen Bilder von Filmen und Fotos bringen ebenfalls die Atmosphäre der sich verändernden Stadt. Welche Änderungen die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert erlebte sehen Sie anhand der folgenden Themen: Das Wachstum der Stadt, neue Verbindungen, alte und neue Wirtschaftszweige, Erholung und Vergnügung, Kunst und Kultur. Bei diesem letzten Teil können Sie den „Dames Vlaanderen" (Damen von Flandern) einen Besuch abstatten. Setzen Sie sich vor allem gemütlich hin! Vergessen Sie auch nicht in „De Kleine Wereld" (Die Kleine Welt) einzusteigen. Sie landen in einen faszinierenden Spielzeuguniversum von vor circa hundert Jahren. Im Seitensaal hängen Gemälde von Künstlern aus dem Umkreis der Bergense Schule. Hier können Sie sich auch ein Programm über Charley Toorop ansehen.

charley toorop.jpg

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

Das Museum ist jedes Jahr am 1. Januar, 30. April und 25. Dezember geschlossen

Einrittspreize
Erwachsene € 6,00
Schüler bis zu 18 Jahren, kostelos